Boost Juice Bars

The Boost goes on

Sie sind gesund und lecker, frisch zubereitet, im Nu fertig und nicht teuer. Damit liegen sie voll im Trend. Smoothies sind Säfte aus unterschiedlichen Fruchtmischungen, angereichert mit fettarmem Joghurt, die ohne Zusatzstoffe zubereitet werden. Sie haben den US-amerikanischen und den australischen Markt längst erobert. In deutschen Supermärkten kann man sie seit zwei Jahren in Flaschen kaufen, wenngleich ohne Joghurt.

Doch seit August 2009 gibt es auch in Deutschland Smoothies, die vor den Augen der Kunden zubereitet werden, nämlich in der ersten deutschen Boost Juice Bar am Darmstädter Luisenplatz. Die Bar gehört zu dem australischen Franchisegeber gleichen Namens, welcher derzeit in Deutschland eingeführt wird. Florian Gorzny betreibt die Darmstädter Bar und ist Inhaber der Masterlizenz für Deutschland. Sein Fokus liegt zur Zeit auf Hessen. Hier plant Gorzny in den ersten fünf Jahren die Eröffnung mehrerer Läden, von denen er einige selbst betreiben will. 

Gorzny benötigte ein Darlehen für die Masterlizenz und um den ersten Store zu eröffnen. Seine Hausbank forderte eine bankübliche Absicherung des notwendigen Darlehens und riet ihm, sich zur Besicherung der hessischen Lizenz und Läden an die Bürgschaftsbank Hessen zu wenden. Nach sorgfältiger Prüfung aller Fakten stand in Wiesbaden fest: hier liegt ein gutes Produkt in guten Händen. Denn die Nachfrage nach gesunden Nahrungsmitteln wächst. In den USA waren Smoothies bereits 2005 ein 1,6 Milliarden-Dollar-Markt, bei dem 94% auf Smoothie-Stores und nur 6% auf den Verkauf von Flaschen im Supermarkt entfielen.

Das Konzept von Boost ist auf dem deutschen Markt nicht ganz konkurrenzlos,  die Aussichten erscheinen dennoch viel versprechend. Gorzny konnte eine beachtliche Summe an Eigenkapital und Erfahrungen als Geschäftsmann und Franchisenehmer in die Waagschale werfen. Alle Voraussetzungen zur Vergabe einer Bürgschaft waren somit erfüllt. „Das ging eigentlich unkompliziert und schnell“ resümiert Gorzny rückblickend.

Die Inspiration zu seinem Unternehmen bekam Gorzny auf einer Australienreise – schließlich sind die Boost dort zuhause. "Erst sah ich überall Menschen mit grünen Bechern rumlaufen, dann fand ich heraus, woher die kamen, probierte selbst und lief von da an auch nur noch mit einem Boost-Becher durch die Gegend." Die Boost bieten in erster Linie Smoothies an. Daneben stehen für jeden Kunden frisch zubereitete Fruchtsäfte in frei wählbaren Kombinationen, Fruchtmüsliriegel, Joghurt mit Früchten, Muffins und auf Bestellung zubereitete Wraps auf der Speisekarte, alles ausschließlich zum Mitnehmen.

Die Australierin Janine Allis hatte im Jahr 2000 die erste Boost in Adelaide gegründet. Für sie war es die Fast-Food -Alternative schlechthin: ein gesunder Imbiss, wenn sie mit ihren drei Söhnen in der Stadt war. Heute liest sich die Geschichte der Smoothie-Kette wie ein Märchen der Superlative. 2002 galt sie als die am schnellsten wachsende Franchisekette in Australien und nach acht Jahren erfreute sie sich Down Under einer Marktbekanntheit von satten 94% Prozent. Inzwischen ist die Anzahl der Standorte auf über 250 gestiegen, verteilt auf Australien, den Nahen Osten, Asien, Europa und Südamerika. Der Franchiser ging bei zahlreichen namhaften Preisverleihungen als Sieger hervor.

Na dann, Deutschland, lets get boosted!

zu Boost Juice Bars

www.boostjuicebars.com