Bürgschaftsbank Hessen trotzt Finanzkrise: Eine sichere Bank für die Kreditversorgung des Mittelstands

Pressemitteilung vom: 08.10.08

Bürgschaftsbank Hessen dank solider Anlagestrategie stabil / Ausreichend Kreditsicherheiten stehen bereit

Wiesbaden. Die deutschen Bürgschaftsbanken stellen dem Mittelstand Sicherheiten zur Verfügung, um Kredite dann möglich zu machen, wenn die Unternehmen selbst nicht über ausreichende Sicherheiten verfügen. Dies gilt auch in dem schwierigeren Umfeld der Kreditvergabe, das sich in diesen Tagen abzeichnet. Die Bürgschaftsbanken, die der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) und der Bundesbank seit jeher unterliegen, bleiben verlässlicher Partner bei der Mittelstandsfinanzierung und stehen den kleinen und mittleren Unternehmen als Sicherheitengeber zur Seite.

 

„Für gute Vorhaben garantieren wir gerne“, betont Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen GmbH, „dafür sind wir eine sichere Bank im doppelten Sinne: Unsere Kunden können sich auf unsere Bürgschaften verlassen und unser Vermögen haben wir sehr konservativ angelegt, so dass wir von den aktuellen Turbulenzen am Finanzmarkt nicht betroffen sind.“

Die Bürgschaftsbank Hessen sei in festverzinslichen Wertpapieren europäischer, überwiegend aber in Papieren deutscher, öffentlicher Emittenten, engagiert.

 

Im ersten Halbjahr 2008 haben private Banken, Genossenschaftsbanken und der Sparkassensektor die deutschen Bürgschaftsbanken erneut umfangreich in Anspruch genommen. Es waren bundesweit knapp 800 Millionen Euro Kreditvolumen für 3.500 Unternehmen zu verbürgen. Dies ist erstaunlicherweise ein Rückgang von 9 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Da das Kreditvolumen mit dem klassischen Mittelstand nicht zurückgegangen ist, ist der Grund in einer höheren Risikobereitschaft der Hausbanken zu sehen, oftmals aufgrund der örtlichen Konkurrenzsituation. Die Risikoübernahme der Bürgschaftsbanken betrug 540 Millionen Euro.

 

Bundesweit konnten im ersten Halbjahr 2008 mehr als 1.500 Existenzgründer ihr Gründungsvorhaben nur realisieren, weil die Bürgschaftsbanken als Risikoträger eingesprungen sind. Da viele Gründer nicht über genügend bankübliche Sicherheiten verfügen, wären diese Betriebe ohne die Unterstützung der Bürgschaftsbanken heute nicht auf dem Markt tätig.

 

Von den bundesweit im 1. Halbjahr 2008 zugesagten Bürgschaften und Garantien entfielen jeweils rund 24 Prozent auf den Handel und das Handwerk, gefolgt vom Dienstleistungsbereich (21 %), der Industrie (13 %) und dem Gastgewerbe (8 %).

 

Unternehmen mit erstklassigen Sicherheiten hätten nach wie vor keine Schwierigkeiten, ihre Investitionen zu finanzieren. Und eine Bürgschaft der Bürgschaftsbank Hessen stellt eine erstklassige Sicherheit dar.

Üblicherweise führt der erste Weg des Unternehmers zu seiner Hausbank, mit der gemeinsam er eine Sicherheit bei der Bürgschaftsbank beantragen kann. Mitunter empfiehlt sich bereits in einer frühen Phase, auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Die Bürgschaftsbank prüft jeden Kreditwunsch individuell. Wenn ein Vorhaben als wirtschaftlich erfolgreich eingestuft wird, gibt es die Bürgschaft. Diese Urkunde wirkt bei finanzierenden Banken wie ein Gütesiegel, sichert es doch deren Engagement solide ab.

“Im Ergebnis lassen sich Investitionen mit einer Bürgschaft aus unserem Hause wesentlich zinsgünstiger finanzieren“, so Michael Schwarz.

 

Über die Bürgschaftsbank Hessen GmbH

 

Als aktive Selbsthilfeeinrichtung der Hessischen Wirtschaft fördert die Bürgschaftsbank Hessen GmbH (BB H) seit 1954 den wirtschaftlichen Erfolg kleiner und mittlerer Unternehmen. Für Unternehmer, die ein überzeugendes Konzept vorlegen, stellt die Bürgschaftsbank Hessen Bürgschaften für Kredite oder Beteiligungen. Gesellschafter sind Kammern sowie Verbände aus Handel, Industrie und Handwerk, Kreditinstitute und eine Versicherung.

 

Weitere Informationen unter www.bb-h.de

 

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